Albumcover

Eine Liebe nicht weniger tief

Das Debut-Album! Traumhafter Folk mit neun phantastischen Geschichten, die den Hörer zum Eintauchen in andere Welten einladen. Meisterhaft erzählt von ASP-Mastermind Asp Spreng.

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INTERVIEW: ASP SPRICHT ÜBER **HERUMOR**, Teil 2

Hier kommt der zweite Teil des ausführlichen Fan-Interviews zu Asps Side-Project HERUMOR. Viel Vergnügen beim Lesen!


Wie viele wunderbare kleine Zettelchen tummeln sich den auf, an und um deinen Kreativplatz herum mit Gedanken, Wortsequenzen oder anderen Inspirationen? Vermischen sie sich emotional, gedanklich und manchmal auch ganz handfest mit den Geschichten deiner aspischen Erzählzyklen? Stichwort: Genie im Chaos. (Mersadie O.)
Asp: Ich mag es nicht gerne chaotisch, auch wenn sich das nicht immer vermeiden lässt. Ich handhabe das meist so: Notizzettel und Ideenkärtchen werden in regelmäßigen Abständen durchgesehen und danach wieder in einer Schachtel verstaut, damit meine Schreibtische nur mit dem bedeckt sind, was ich für meine unmittelbar anstehenden Projekte benötige. Sonst wird es zu unübersichtlich. Außerdem habe ich viele Blöcke, auf denen ich Texte notiere, die aber ebenfalls streng getrennt nach „aktuellem Projekt“ und „für irgendwann“ benutzt werden. Das sorgt zumindest einigermaßen für Überblick.

Herumor - das neue Asps von Zaubererbrüdern oder doch ganz anders? Mit AvZ wurden damals ja bereits viele der Songs die auf dem neuen Album erscheinen live aufgeführt. Die Fans kennen/lieben die Lieder; fühlt es sich vielleicht sonderbar an diese „neu“ mit Herumor herauszubringen? Gibtes Bedenken oder Wünsche aus der Erfahrung von AvZ? (Kerstin P.)
Asp: Ich sehe Herumor nicht als das neue Asps von Zaubererbrüdern, sondern als das, was AVZ hätten sein sollen und vielleicht auch hätten sein müssen. Mit AVZ hätten wir es vermutlich nie geschafft, ein Album zu vollenden. Dafür waren wir einfach nicht fokussiert genug. Für mich fühlt es sich wunderbar an, dass die Lieder nun endlich als Album erscheinen, und ich traure der Zeit mit AVZ nicht mehr nach. Ich habe unfassbar viel Zeit und Energie dafür verbrannt, und die Lieder, die ich damals dafür geschrieben habe, sind das Schöne, das mir davon geblieben ist. Aber auch die damals „neuen“ Lieder habe ich bereits mit meinem guten Freund Patrick Damiani aus meinen Demos arrangiert, und die Band hat sie dann live gespielt. Und so haben wir dann nach der Auflösung weitergemacht. Dennoch freue ichmich natürlich, dass auch alte Weggefährten wie Tossi (Bass und Backings) und Thomas Zöller (Dudelsäcke und Flöten) auf dem Album zu hören sind.

Gibt es Menschen die dich bei dem Projekt besonders inspiriert oder berührt haben? (Kerstin P.) 
Asp: Alle Musiker haben mich mit ihrem wundervollen Instrumentenspiel sehr tief berührt. Ohne sie wäre dieses Album natürlich nur eine Idee auf meinem Schreibtisch geblieben.

Besonders eindrucksvoll ist mir noch die Schilderung aus dem Logbucheintrag zu SonaArta im Gedächtnis, wie du dich mit dem Text ins abgedunkelte Zimmer gestellt und singend nach der Melodie gesucht hast. Gänsehaut! Hat einer der Herumor-Songs eine ähnliche oder ähnlich besondere Entstehungsgeschichte? (Lily M.) Asp: Jeder der Songs hat eine besondere Entstehungsgeschichte. Aber als Sänger der eigenen Texte gibt es solche intimen Momente, bei denen man alleine ist, immer wieder. Das Intro von „Der Knochenmann, das Vöglein und die Nymphe“ ist auf eine ähnliche Weise entstanden wie SonaArta. Gerade diese Folkmelodien entstehen oft durch das, was der Gesang vorgibt. Eine sehr körperliche und ursprüngliche Erfahrung. Deswegen habe ich auch so eine starke Bindung zu Folkballaden. Geschichten, die nicht nur erzählt werden, sondern gesungen. Aber esgab diesbezüglich zugegebenermaßen auch Amüsantes. Die Musik zu „Achte meiner Liebe nicht“ ist eigentlich ein wenig zu flott, um diesen Text drauf zu singen. Da musste ich unglaublich viel üben, um das einigermaßen hinzubekommen, ohne mich ständig zu verhaspeln. Es wäre ein Leichtes gewesen, den Song einige Beats langsamer zu schreiben, aber ich wollte unbedingt diese Jagd, das Gefühl des Verfolgt-Werdens durch das Tempo unterstützen. Das hat mich noch bis zum Schluss bei den finalen Gesangsaufnahmen im Tidal Wave Studio im Sommer verfolgt. Die Demos zum„Treuen Troll“ habe ich übrigens ganz im Gegenteil zum Songtext nicht in der gleißenden Morgensonne, sondern nachts eingesungen, mit ganz wenig Leselicht. Das war sehr episch und ein toller Moment. Denn der Troll ist ja ein Wesen der Nacht. Natürlich strahlte mich mein iMac währenddessen an, deswegen wird man aber nicht zum Internet-Troll. Welch ein Glück.

Gibt es eine ganz besondere Erinnerung zur Entstehung des Albums – peinlich, emotional oder gar frustrierend, welche Dir spontan als Erste dazu einfällt? (Kerstin P.)

Asp: Da die Entstehung des Albums über so viele Jahre stattfand, ist das nicht so leicht zu beantworten. Aber ich muss schon sagen, dass es nach der Beendigung der AVZ-Phase wirklich nur noch sehr wenige Frust-Phasen gab. Die gibt es dann meistens, wenn das musikalische Kind dann in die Mühlen des Musikbusiness geschubst werden soll, wenn die Nicht-Musiker beginnen, sich einzumischen. Aber das ist der ASP-Asp ja irgendwie gewöhnt und konnte den Herumor-Asp zumindest ein bisschen an die Hand nehmen und trösten. Logisch, wenn man ein Album macht, das so zart und verletzlich ist, dann bräuchte man selbst ein starkes Rüstzeug.

Wie reagieren deine Bandmitglieder eigentlich auf die Fülle deiner Ideen? Werden da regelmäßig die Hände über den Kopf zusammen geschlagen? Schließlich verlangst du ihnen und dir ja unheimlich viel ab, um uns mit wunderbaren Werken, in sehr hoher Qualität zu beglücken. (Anne H.)
Asp: Bei Herumor gibt es ja keine wirklichen Bandmitglieder, es gibt Musiker, die ins Studio kommen und der Musik eine große Portion Feenzauber verpassen. Und tatsächlich habe ich keinerlei negative Reaktionen oder Überforderungen mitbekommen. Alle freuen sich und geben tapfer ihr Bestes.

Sind das ASP- Universum und die Anderswelt von Herumor wirklich zwei strikt voneinander getrennte Sphären oder gibt es Überschneidungen? (Melissa F.)
Asp: Ich selbst stelle ja bereits die große Überschneidung dar, ohne mich irgendwie dabei wichtigmachen zu wollen. Aber natürlich ist meine Art, Songs zu schreiben und zu produzieren, ohnehin eine sehr besondere und selbst für die verrückte Musikwelt nochmal ziemlich speziell. Das ist bei ASP und Herumor sehr ähnlich und deswegen sind die Welten natürlich verwandt. Vielleicht ist der Hauptunterschied, sieht man mal von denverschiedenen als Basis benutzten Musikstilen ab, dass es bei Herumor bisher nicht geplant ist, so stark in langen und miteinander verknüpften Zyklen zu erzählen, sondern eher in „Kurzgeschichten“ zu denken. Aber das ist auch nur eine Momentaufnahme. Vielleicht packt es mich ja dochirgendwann, und es gibt ein richtiges Fantasy-Konzeptalbum.

Vielleicht auch nicht. Das muss die Zeit zeigen.
Natürlich hoffe ich, dass ASP-Fans auch Herumor mögen können und, sobald es welche gibt, Herumor-Hörer auch den Schritt zu ASP wagen. Es werden natürlich Menschen, die schon meine Stimme bei ASP furchtbar finden, auch in diesem musikalischen Gewand nichts mit ihr anfangen können. Ach, wir werden sehen.
Sowieso denke ich, dass beide so weit abseits vom Mainstream angesiedelt sind, dass sowieso nur sehr wenige Menschen davon erfahren werden.
Ich bin sehr froh, dass es Überschneidungen gibt, zum Beispiel in der über Jahre aufgebauten Infrastruktur von ASP. Ich habe die Chance, mein Album über einen supertollen Shop anzubieten, brauche ihn nicht erst aufzubauen.

Ist Dir beim Schreiben immer sofort klar, dass ist eine Geschichte für Herumor oder eben eine für ASP? (Sven A.)
Asp: Bis auf ganz, ganz wenige Ausnahmen weiß ich das tatsächlich schon ganz früh im Entstehungsprozess. Erstens ist es allein schon von meiner nötigen Schreib-Disziplin her oft so,dass ich mich hinsetze und ganz gezielt für das jeweilige Projekt schreibe. Ich warte nicht auf Inspiration und schaue dann, was draus wird, sondern ich habe meist ganz geplant eine Aufgabe vor mir, mit der ich mich zu beschäftigen habe. Da heißt es dann: „Heute schreibst du den ganzen Vormittag für das Horror-Vacui-Buch“, oder: „Dienstag konzentrierst du dich ganz auf das neue ASP-Album!“
Anders würde ich diese vielen Geschichten gar nicht in den Griff bekommen.
Aber manchmal geschieht es, da macht sich die Erzählung selbstständig, bekommt eine andere Wendung und plötzlich wird aus einer im Zwielicht begonnenen Geschichte ein rabenschwarzes Nachtstück. Dann nehme ich das ganz freudig hin und heiße es willkommen, lasse mich von der Geschichte tragen und lasse es geschehen.

Kann man hoffen bei den anstehenden dunkelromantischen (Winter-) jetzt Sommernächten "Kreatour" das ein oder andere Stück vom neuen Herumor Album live zu hören? (Sabrina S.)
Asp: Nein, das ist nicht geplant. Wir haben für diese ASP-Konzertreise eine tolle und wirklich ausgesucht feine Songauswahl vorbereitet und sogar ein tolles neues Stück im Gepäck, das speziell für diese Tournee geschrieben wurde. Da die starke Vermischung von AVZ und ASP damals enorm dazu beigetragen hat, dass uns live viele Steine in den Weg gelegt wurden, werde ich in Zukunft stärker darauf achten, dass die Projekte getrennt bleiben, auch in dieser Richtung.

Wird es im Rahmen von Herumor weitere Duette/ Stücke mit Nic Frost geben? (Stefanie B.)
Asp: Geplant ist nichts in der Richtung, aber Nics Stimme ist für mich eine der interessantesten, spannendsten Frauenstimmen überhaupt. Und wenn ich wieder etwas in der Richtung mache, dann steht sie dementsprechend immer ganz weit oben auf der Liste.

Du berührst mich mit Deinen Stücken tief in meinem Innersten und ich würde Dir das gern auch zeigen/sagen. In welcher Form kann ich das am Besten tun? (Stefanie B.)
Asp: Nun, der beste Weg ist, Beifall zu spenden und die Projekte zu unterstützen. Zumindest ist das die Weise, es für mich am besten zu tun. Aber vermutlich ist das nicht die Antwort, auf die du gehofft hast? Für alles darüber hinaus haben wir ja noch eine schöne Postfachadresse, an die man Briefe schreiben kann. Ich lese die auch. Ganz ehrlich.

Gibt es auf dem Album eine Geschichte, die du häufiger als alle anderen mit ins Bett genommen und nachts in Gedanken hin- und hergewälzt hast? So eine Art Fluch und Liebe gleichzeitig? (Navina A.)
Asp: Allerdings! Und dabei handelte es sich ausgerechnet um das kürzeste und vielleicht sogar unscheinbarste Stück. „Happy End für alte Knochen“ hat mir wirklich viel Kopfzerbrechen beschert und die ein oder andere schlaflose Nacht. Ich wusste von Anfang an, dass ich diesen erlösenden, tröstlichen Schluss aus dem Buch auch musikalisch anbiete möchte. Aber tatsächlich dauerte es für meine Verhältnisse ewig, bis ich eine richtig gute Möglichkeit gefunden habe, denn ich merkte rasch, dass es eben nicht eins zu eins wie im Buch geschrieben in einem Lied funktionieren würde, und es war eine echte Herausforderung, es so nah wie möglich am ursprünglich Gedichteten zu belassen und doch in eine Liedform zu gießen, die für mich funktionierte. Vor allem fand das alles ziemlich am Schluss der langen Produktionsphase statt, und ich hatte mit so viel Widerstand dieser frechen Zeilen gar nicht gerechnet.

Stücke wie „Schneekönigin, wohin“ und „Rüstzeug“ haben bei vielen Fans nachdem sie erstmals live zu hören waren tiefe Spuren hinterlassen und es gab über eine lange Zeit Stimmen die um die Veröffentlichung dieser Stücke baten. Hast Du diese Resonanz mitbekommen und hat es etwas mit Dir gemacht? (Melissa F.)
Asp: War das so? Ich habe nicht so viel davon mitbekommen, aber umso schöner, und es freut mich, wenn nun der Wunsch dieser Fans endlich erfüllt wird.
Für mich ist es natürlich auch ein sehr langer Weg gewesen, und ich kann mir gut vorstellen, dass einige Menschen vom ersten Kosten der Songs an eine ähnlich lange Durststrecke erlebt haben.
Am 20. November ist sie endlich vorbei.

Die Fragen wurden gestellt von Mitgliedern der Facebook-Gruppe ASP – eine magische Verbindung

FOTOS: Heilemania

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INTERVIEW: ASP SPRICHT ÜBER **HERUMOR**

Wer könnte Asp besser über sein neues Side-Project Herumor und das Debut-Album "Eine Liebe nicht weniger tief" ausfragen als die Fans? Richtig, niemand. Heute könnt ihr seine Antworten in einem ausführlichen Interview lesen:


Worin lag für Asp der Hauptgrund bzw. der Vorteil, ein Nebenprojekt zu gründen? (Timo P.)
Asp: Warum macht man Projekte? Der Hauptgrund ist natürlich die pure Lust gewesen, mich neben ASP noch in einem folkigeren Projekt austoben zu dürfen. Ich habe mein Nebenprojekt genauso gegründet wie damals das Hauptprojekt: aus purer Leidenschaft für das Genre. Freilich tragen beide Projekte meine ganz persönliche Handschrift, ob man das nun als Vor- oder Nachteil empfindet, aber ich arbeite ja auch mit einem anderen Team zusammen, was zusätzlich eine andere Klangästhetik fördert.
Ob sich dadurch weitere Vor- oder Nachteile ergeben, wird sich zeigen. Ob sich durch die etwas weniger düsteren Themen mehr Leute dafür begeistern lassen oder sich ihnen dadurch eine etwas einladendere Tür öffnet, durch die sie Zugang zu meinen Werken finden können, wage ich nicht zu prognostizieren. Nun fällt mir jedoch ein großer Vorteil ein: Mit Herumor bin ich an keinerlei fremd auferlegten Zeitpläne und Deadlines gebunden. Bei ASP ist das ja ein wenig anders.
Ich hoffe, ich habe die Frage richtig verstanden und zur Zufriedenheit beantworten können.

Der Fremder Zyklus neigt sich dem Ende ... wird es einen neuen, ins Thema greifenden Zyklus geben, oder wird "Herumor" perspektivisch "ASP" ablösen? (Torben F.)
Asp: Ohne nun zu viel verraten und über eine ganze Schachtel ungelegter Eier sprechen zu wollen:
Nach dem Fremder-Zyklus wird es einen weiteren Erzähl-Zyklus geben, so die Gesundheit und die Kraft mich nicht verlassen. Dieser wird dann gemeinsam mit dem Schmetterling und Fremder einen Kreis schließen. Aber ich werde den dritten Zyklus nicht direkt im Anschluss an „Fremder 5“ veröffentlichen, denn ich möchte mit ASP zunächst einige andere Ideen umsetzen. Dies zeigt schon mehr als deutlich: ASP wird auch weiterhin mein Haupt-Projekt bleiben, ich habe wahnsinnig viel vor und an einen wie auch immer gearteten Rückzug auf ein Folk-Altenteil ist nicht zu denken. Ich mache Rock, weil ich es liebe, ich habe ein Folk-Projekt, weil ich es liebe. Musikalisch polyamourös. Herumor soll ASP in keiner Weise ablösen!

Werden weitere Herumor Songs als Bildband separat veröffentlicht werden? (Timo P.)
Asp: Ich möchte das unbedingt weiter so handhaben wie bisher und habe die große Hoffnung, dass sich auch weitere Illustratoren und Maler für diese schöne Bilderbuchreihe finden. Und wenn es sich so ergibt, dann werde ich das auf jeden Fall fortführen, da es eine weitere große Leidenschaft von mir abdeckt.

Wählst Du schon beim Schreiben des Textes aus, zu welchen Zeilen des Liedes Bilder angefertigt werden sollen und wie diese ungefähr aussehen sollen oder lässt Du den Künstlern dabei freie Hand? (Nathaly A.)
Asp: Zu dem Zeitpunkt, wenn ich die Liedtexte verfasse, sind solche Überlegungen noch ganz weit weg. Zuerst kommt das Lied, dann erst das Buch. Alles andere würde mich beim Komponieren viel zu stark beeinflussen. Vielleicht wäre es spannend, mal ein Lied zu machen, bei dem ich gleich an die visuelle Umsetzung denke, aber momentan scheint mir das als eine Herausforderung, die ich aufgrund des Arbeitspensums eher auf einen späteren Zeitpunkt verschieben würde. Das erklärt übrigens auch, warum es zu einigen Herumor-Stücken kein Bilderbuch gibt. Manche halte ich weniger gut dafür geeignet, sie zu illustrieren. „Schneekönigin, wohin“ ist so ein Lied. Der zweite Teil der Frage ist übrigens recht einfach zu beantworten: unterschiedlich! Ich arbeite mit den verschiedenen Illustratoren so, wie es für die Erzählung und ihre Vorlieben am besten ist. Das entscheidet sich ganz individuell nach den Bedürfnissen dieser beiden Komponenten.

Holger Much zum Beispiel ist jemand, dem drückt man einen Liedtext in die Hand, dann verschwindet er damit in sein Atelier und kommt wenige Monate später mit einem fertigen Buch wieder heraus. Entsprechend gebe ich ihm natürlich gerne die Texte, die in sich schon eine sehr starke Erzählung tragen. Mit Timo Wuerz ist alles ganz anders. Für ihn schreibe ich immer ein ganz genaues Script, ganz gleich welche verrückte Erzählstruktur umgesetzt wird. Bei Fabia Zobel habe ich sowohl das eine als auch das andere schon gemacht. Während „Der Knochenmann, das Vöglein und die Nymphe“ im Grunde den Liedtext ganz geradlinig illustriert, haben wir bei „Zwielichtgestalten“ eine große Erweiterung der Lyrics geschaffen, die eine zusätzliche Dimension der Story erzeugen sollte. Und das dritte Projekt mit ihr … ups. Basiert gar nicht auf einem Herumor-Text, gehört hier also nicht wirklich hin. Hihi.

Wie ist dieses wunderschöne Cover des Albums entstanden? (Konstantin W.)

Asp: Zur Entstehung kann ich nichts sagen, das bleibt das Geheimnis des Fotokünstlers. Was ich aber dazu sagen kann, ist, dass ich über dieses Bild vor einigen Jahren gestolpert bin, als Alex Storm mir die Seite von Justin Peters im Netz zeigte. Er macht wirklich grandiose Sachen (Justin, nicht Alex), aber als ich dieses Bild gesehen habe, war ich schockverliebt und hatte eine Gänsehaut, die mehrere Tage anhielt. Es dauerte noch Jahre, bis ich dann endlich eine Gelegenheit hatte, ihn anzuschreiben und zu fragen, ob ich es für mein Herumor-Album lizensieren dürfte. So habe ich bisher nie gearbeitet, aber ich wusste, wir sind füreinander bestimmt, dieses Bild und ich. Das klingt nun irgendwie Stalker-mäßig, bitte den letzten Satz streichen ;)

Wird es zukünftig ggf. auch reine Herumor Konzerte geben? Oder bleibt es ab und an bei einzelnen Stücken zu besonderen ASP-Touren? (Kati M.)
Asp: Ach, Konzerte. Ein sehr, sehr bitteres Thema. Aber ich will die Frage mal so beantworten, als spielten äußere Einflüsse keine Rolle. Bisher sind keine Konzerte mit Herumor geplant. Ich würde wahnsinnig gerne Herumor-Konzerte geben, aber ich fühle mich einer zweiten so großen Anstrengung derzeit nicht wirklich gewachsen. Denn die Konzertplanung, die Logistik und die großen Investitionen, die dafür nötig sind, die sind zumindest zum jetzigen Zeitpunkt für mich nicht leistbar. Außerdem muss man auch einfach abwarten, ob es in Zukunft überhaupt noch ratsam sein wird, solche Risiken bei einem neuen, nicht etablierten Projekt einzugehen. Das muss die Zeit nach Corona in einer veränderten Live-Landschaft erst zeigen.
Aber wenn es so weit kommen sollte, dann strebe ich eine strikte Trennung zwischen ASP und Herumor an. Wenn ich eins aus dem Asps Von Zaubererbrüdern-Debakel gelernt habe, dann ist es, dass es besser ist, es nicht zu stark durcheinander zu würfeln. Das heißt nicht, dass es völlig ausgeschlossen ist, mit Herumor mal einen ASP-Song im Gepäck zu haben, aber lieber schreibe ich noch einige schöne Stücke für Herumor und warte, bis ich genug für eine eigene Setlist zusammenhabe. Das klingt nun erstmal wahrscheinlich wie eine Fehlentscheidung, denn warum sollte man den Bekanntheitsgrad der ASP-Songs nicht nutzen, aber langfristig halte ich es für die bessere Lösung für alle Beteiligten.

Das erste Album trägt den Beinamen "Zwielichtgeschichten I". Das lässt darauf schließen, dass weitere Alben zumindest vorgesehen sind. Gibt es hierzu schon Ideen, Vorstellungen, Pläne oder liegt das alles noch in unabsehbarer Zukunft? (Konstantin W.)
Asp: Ja. Die ersten Song-Ideen dafür existieren bereits, und ich werde sicher auch in einigen Wochen wieder an einem konkreten Stück arbeiten, aber zuerst ist das neue ASP-Album dran, das nun meine (relativ und für meine Verhältnisse) ungeteilte Aufmerksamkeit bekommen soll.

Wie hat das Kind seinen Namen bekommen? Wieso wurde dieses Zweitprojekt ausgerechnet HERUMOR (Quenya: Schwarzer Herr) getauft? (Katrin L.)
Asp: Genau so. Es ist nach Tolkiens Begriff benannt. Passt doch auch wie die Faust aufs Auge, nicht wahr?

Bist du nicht schon komplett ausgelastet mit ASP, den Merchandisingunternehmen usw.? Oder bist du einfach ein fleißiges Bienchen mit unendlich vielen Ideen? (Nina R.)

Asp: Ich bin ein fleißiges Bienchen mit unglaublich vielen Ideen. Manchmal fühlt sich mein Kopf sogar so an, als wäre dort ein ganzer Bienenschwarm mit Ideen. Ich bin natürlich mehr als ausgelastet mit meinen Jobs. Aber manchmal schlägt einfach der Künstler in mir zu, schiebt alle anderen beiseite und vergisst dabei, dass alle zusammen in einem einzigen Körper wohnen, welcher bis zur totalen Erschöpfung getrieben wird. Bitte kein Mitleid deswegen!

Was fühlst du, wenn du an Herumor arbeitest/gearbeitet hast? (Christian D.)
Asp: Das kommt sehr drauf an, welche Arbeit daran es gewesen ist. Aber meistens empfinde ich eine Mischung aus Erschöpfung und Erfüllung, wenn ich an einem Projekt gearbeitet habe.

Bezogen auf die wunderschönen Bücher zu den Zwielichtgeschichten: gibt es einen Künstler mit dem du gern zusammenarbeiten würdest? (Steffi E.)
Asp: Da gibt es viele. Ein absoluter Traum wäre Alessandro Barbucci. Sein Strich ist so unglaublich elegant und schön, ich liebe seine Arbeiten. Aber auch Benjamin von Eckartsberg könnte ich mir gut vorstellen. Und natürlich die klassischen Tolkien-Künstler Howe und Lee. Man wird ja noch träumen dürfen … Oder Dave McKean für etwas schön Verrücktes oder Gris Grimly. Hach, ich könnte stundenlang aufzählen.

Wonach wählst du den Künstler aus, der deine Texte in Bilder umsetzen darf? Oder schreibst du gar Texte zu bereits vorhandenen Gemälden, die dann nur weiter vervollständigt werden? (Grit H.)
Asp: Ähm. Interessante Idee, kann mir aber nicht vorstellen, dass das so umsetzbar ist. Erst kommt die Geschichte, dann die Umsetzung in Bildern. Die Künstler habe ich auf ganz verschiedene Weise kennengelernt. Timo Wuerz kenne ich ja bekanntlich seit dem Pleistozän, Holger und ich kennen uns aus der „Szene“ und Fabia hat mir Timo vorgestellt. Alles ganz natürlich gewachsen.

Der Albumtitel „Eine Liebe nicht weniger tief“ hat mich wunderschön eiskalt erwischt. Wie kam er zustande? (Alessandra M.)
Asp: Er flog mir einfach so zu, dieser Titel. Ich dachte mir, es sei ein phantastischer Name für das Werk, um dem Hörer Raum für seine eigenen Interpretationen und Gefühle zu lassen. Die ersten Reaktionen lassen vermuten, dass dieser Plan aufging.

Beschreibe "Eine Liebe nicht weniger tief" mit einem Duft. (Lily M.)
Asp: Waldbodenduft im Frühling.

Welche der Geschichten auf dem Album hat dich vielleicht selbst überrascht - eine Wendung genommen, die du nicht vorhergesehen hast, zum Beispiel? (Lily M.)
Asp: Eigentlich überraschen mich die meisten meiner Geschichten während ihrer Entstehung. Sehr ausgeprägt geschah dies allerdings bei „Achte meiner Liebe nicht“, der eigentlich als eine Art „Königskinder“-Variation begann und sich dann im Schreibfluss doch wieder in eine wahrhaftige Anderswelt- und Fantasy-Story verwandelt hat. Ich bin sehr glücklich darüber.

In deinem Logbucheintrag zu „Abyssus 2 (Musik)“ thematisierst du, wie Musik das innere Kind emotional berühren kann. Du hoffst, dass es dir mit deiner Musik gelingt eben dieses bei anderen auszulösen. Nun meine Frage an dich, kann es auch vorkommen dass du von deinen eigenen Songs so berührt wirst? (Svenja G.)
Asp: Das kann und muss vorkommen. Ich halte es sogar für nötig, um unverstellt und ohne Gängelband von fremden Einflüssen meine Geschichten und Lieder „aufzuspüren“. Aber es ist genauso notwendig, zu einem bestimmten Zeitpunkt des Arbeitens dieses Gefühl festzuhalten und dann ganz erwachsen damit weiterzugehen, ihm ein Zuhause zu bauen.

War es von Beginn der Zwielichtgeschichten der Plan, alle Lieder zusammen auf ein Album zu packen oder entstand die Idee dafür erst später? (Joe L.)
Asp: Nun, ganz zu allererst und vor gefühlt tausend Jahren sollte daraus ja ein Asps Von Zaubererbrüdern-Album werden. Dann allerdings ließ ich die Idee einige Jahre komplett los und hatte gar nicht so fokussiert im Blick, eine ganze Sammlung von diesen Liedern zu einem Album zu vereinen. Aber ganz klar: Ich bin eben doch ein alter Alben-Fan (z.B. Nachtalben, hüstel), und irgendwie fühlte sich das Projekt unvollständig an. Und da viele davon ausgehen, dass die Veröffentlichungsform Album und ganz speziell der Tonträger CD in den kommenden Jahren langsam verschwinden wird, wuchs in mir der Wunsch immer stärker. Denn ich wollte unbedingt eine CD und eine Vinyl von diesen schönen Stücken in den Händen halten. Inklusive Artworks.

Werden über die Geschichten in den Liedern, die noch nicht in Buchform existieren, auch noch Bücher entstehen? (Joe L.)
Asp: Wie oben erwähnt: Nicht alle eignen sich gleich gut für eine Bebilderung. Ich denke, ein Bilderbuch von „Rüstzeug“ wäre auch absolut nicht jugendfrei. Ich denke, es wird auch in Zukunft bei Herumor immer Songs geben, die als Buch vorab erscheinen, und welche, die danach eben auf dem Album ohne Bilderbuch dazukommen werden. Eigentlich ja auch eine wunderschöne Art der Veröffentlichung. Ich habe aber auch von unzähligen Menschen gehört, die die Bücher haben links liegen lassen und die sich nun einfach das Album holen. Wahrscheinlich wäre denen sogar ein Download ausreichend. Das wird es ja für die Musik-Puristen ebenfalls geben.

Hast du besondere „Rituale“ beim Texte schreiben? (Lara W.)
Asp: Für Rituale habe ich keine Zeit. Ich setze mich lieber hin und schreibe los.

Woraus schöpfst du Energie und Inspiration? (Lara W.)
Asp: Ich schöpfe meine Energie aus Spaziergängen im Grünen in Hundebegleitung. Inspiration schöpfe ich aus jedem Atemzug und aus allem, was mir begegnet. Niemand ist unbeeinflusst von äußeren Eindrücken, ich auch nicht. Aber oft sind es die umherstreifenden Gedanken, die sich zu einer Geschichte verdichten. Ich pflücke sie aus der Luft, lasse sie mir vom Wind einflüstern, bringe sie mit aus einem Traum.

FORTSETZUNG FOLGT…
Erfahrt im zweiten Teil des großen Fan-Interviews, wie Asp seinen Arbeitsplatz gestaltet, wie unordentlich er ist, welche "Bettgeschichten" es bei bei der Entstehung des Albums gab und vieles mehr!

Die Fragen wurden gestellt von Mitgliedern der Facebook-Gruppe ASP – eine magische Verbindung

FOTOS: Heilemania

Herumor. Es gibt ein Datum!

Liebe Freunde des musikalischen Geschichtenerzählens!

Am 20. November erscheint das lange, lange erwartete
Herumor-Debut-Album
„Eine Liebe nicht weniger tief“. 


Und heute möchte ich verraten, wie die so genannte Tracklist des Albums aussehen wird. Die darauf enthaltenen Lieder/Geschichten werden die folgenden sein:

Zwielichtgestalten
Der Knochenmann, das Vöglein und die Nymphe
Rüstzeug
Die Ballade vom „Treuen Troll“
Windrad
Nie am Tage
Achte meiner Liebe nicht
Schneekönigin, wohin
Happy End für alte Knochen

Einige davon kennt ihr bereits von lange verklungenen Konzertabenden oder von der Zwielichtgeschichten-Buchreihe.

Für das Album wurden alle Songs, die in den vergangenen Jahren erschienen sind, mit viel Fingerspitzen- und Zartgefühl neu gemischt und gemastert. Denn natürlich müssen sie alle wie aus einem Guss klingen, wenn sie zusammen ein Album ergeben sollen. Patrick Damiani hat diese schwierige Aufgabe perfekt gemeistert, muss ich sagen. Auch denke ich, dass diejenigen, die bereits die alten Versionen besitzen, mit den neuen Mixen ihre Freude haben werden. Neue Details sind zu entdecken.

Das Album wird übrigens als CD, Kauf-Download und Doppel-LP erscheinen. Für die Schallplatte haben wir ein spezielles Vinyl-Mastering erstellen lassen.

Weitere Infos in Kürze!

Asp


Über Herumor

Willkommen

in einer Welt, in der vieles vertraut anmutet und dennoch etwas anders ist. Einiges wird dir hier bekannt vorkommen, dafür sorgen, dass du dich schnell zu Hause fühlen kannst. Der Klang ist fremdartig und doch fast wie ein Lieblingskleidungsstück, in das du schlüpfst, um dich auf die Reise zu machen …

Herumor ist das zweite musikalische Projekt von Asp Spreng. An dieser Stelle möge erlaubt sein, aus dem offiziellen Pressetext zum ersten Herumor-Album zu zitieren:

„Viele Jahre mussten die Fans auf dieses Werk warten, denn Geschichtenerzähler Asp Spreng (ASP) ließ sich Zeit mit dem ersten Album seines Story-Folk-Projektes Herumor.

Nicht nur musikalisch zeigt sich der Songwriter von einer anderen Seite, sondern auch weniger dunkel und im Schauerroman verhaftet als bei seiner anderen Band. Herumor bewegt sich im Zwielicht, der Dämmerung und dem impressionistischen Fleckenspiel von ewigen Wäldern und geheimnisvollen Anderswelten. Hier geben weniger die vertrackt-verschachtelten Erzählzyklen den Ton an, vielmehr bekommt man mit jedem einzelnen Lied die perfekte musikalische Phantastik-Kurzgeschichte. Der Hörer erfreut sich dabei an Erzählungen von Elfen, Trollen, Nymphen, durch die Wälder streifenden, geheimnisvollen Knochenmännern und allerlei anderen Fabelwesen. Doch auch für knisternd-erotische Romantik und für tragische Liebesgeschichten ist genug Platz auf „Eine Liebe nicht weniger tief“: emotional, geheimnisvoll, aber nie die Kitschgrenze überschreitend.

Das Ziel sei, so Mastermind Asp, dem Hörer mit jedem einzelnen Song eine kleine, intensive Reise zu bieten, ein mentales Kurzabenteuer, um dem Alltag zu entfliehen und durch diesen Miniatururlaub gestärkt dem täglichen Einerlei zu begegnen.“

Ob das klappt? Nun, du bist jederzeit herzlich dazu eingeladen, es auszuprobieren …

Aus dem Booklet des Debut-Albums

Lieber Zwielichtgeschichten-Freund,

EINE LIEBE NICHT WENIGER TIEF ist ein Album, das über äußerst verschlungene Pfade zu seiner Veröffentlichung gelangte. Einer im Zwielicht geborenen, scheuen Kreatur gleich bewegte es sich mit tarnfarbenem Fell oder Federn, dies konnte man bei den flüchtigen Blicken, die man über die Jahre auf seine vorbeihuschende Silhouette werfen durfte, nicht genau bestimmen, durch die Ewigwälder eines nur wenigen Reisenden bekannten Reiches.

Hätte man es zu fangen versucht, es wäre einem nicht gelungen – es sei denn, das Wesen wäre bereit gewesen, sich fangen zu lassen. Man durfte ihm nicht nachstellen, es nicht zu sehr locken, nicht einmal zu sehr an es denken, denn kaum spürte es, dass man sein Bewusstsein zu intensiv um seine zarte Gestalt webte, schien es sich bedrängt zu fühlen und zog sich wieder zurück. Das Einzige, was blieb, war, sich selbst an den Ewigwald anzupassen, sich selbst zur Kreatur des Zwielichts zu machen und zu warten, bis es bereit war, einen als würdig einzustufen, als vertrauensvoll. Und so etwas dauert, kann ich dir sagen, ganz gleich wie sehr man sich bemüht.

In diesem Fall dauerte es insgesamt über sechs Jahre, in denen die Geschichten für diese Sammlung zusammengetragen wurden. Über ein Jahrzehnt sogar, nimmt man den Text der mittlerweile neu vertonten „Schneekönigin“ als Ausgangspunkt. Würde ich mir bei meinem Rock-Projekt ASP so viel Zeit lassen mit dem Erzählen, dann stünde ich nun vor der Veröffentlichung des Longplayers Nummer vier und hätte nicht über ein Dutzend Werke, manche davon in Doppelalbum-Länge. Aber bei HERUMOR geht alles etwas weniger rasch voran, lässt sich durch das Uhrenticken, welches unbarmherzig Zeit in Scheiben schneidet, weniger treiben. Ich liebe die Arbeit für ASP, und für die Geschichten von HERUMOR empfinde ich eine Liebe nicht weniger tief.

Viele der Verse haben also schon einige Jährchen auf dem geplagten Buckel und so manche Erzählabende oder Märchenstunden hinter sich. Einige erblickten nach und nach das Licht der Welt in Begleitung grandios gezeichneter Bilderbücher (Dank an die talentierten Illustratoren, mit denen zusammenzuarbeiten ich die Ehre hatte und habe).

Für mich haben diese Erzählungen über die Jahre in keiner Weise an Faszination verloren, und ich kehre immer wieder gerne zu ihnen zurück, denn sie sind für mich Reisen zu meinen Lieblingsorten, meine Ferien im Zwielicht des Ewigwaldes, und wie bei allen meinen Geschichten – den musikalischen und unvertonten gleichermaßen – versuche ich beim Pflücken dieser sagenhaften Gedichte aus dem flimmernden Licht der Dämmerung auch mein eigenes tiefstes Inneres zu berühren. Diese Stücke sind also genauso für mich wie für dich. Bitte behandle sie genauso gut, wie ich es tue, und bitte genieße sie genauso sehr, wie ich es tue.

Dafür danke ich von ganzem Herzen und werde mich bemühen, neue Geschichten zu sammeln, selbst wenn es wieder fast ein Jahrzehnt dauern sollte, bis sie zu einem Album zusammengefasst werden können.

Asp

Meine geschätzten musikalischen Mitstreiter und Gäste

Patrick Damiani
Gitarre, Bass, Schlagzeug, Perkussion, Programming, Background-Gesang, Cello, Hammond, Harmonium, Produktion und Arrangements sowie Abmischung
Andreas „Tossi“ Groß
Background-Gesang
Nikos Mavridis
Violine und Harmonium
Thomas Zöller
Great Highland Bagpipe, Scottish Smallpipes, Borderpipe, Low Whistle, Tin Whistle und Concertina
Tim Ströble
Cello
Holger Much
Flöte